Datum: 15.10.2009
BEWOHNER GERETTET - Scheune komplett niedergebrannt
Rund 200.000 Euro Schaden verursachte ein Brand heute Nacht in Schirnding. Menschen und Tiere konnten gerettet werden.
Schirnding - Gegen 1.30 Uhr wurde am frühen Donnerstagmorgen der Integrierten Leitstelle Hochfranken ein Wohnhausbrand in Schirnding mitgeteilt. Beim Eintreffen der ersten Streife stellte sich dann allerdings heraus, dass kein Wohnhaus sondern eine etwa 20 mal 30 Meter große Scheune im Vollbrand stand. Die Flammen schlugen bereits meterhoch aus dem Dach.
Es bestand die akute Gefahr des Übergreifens des Feuers auf das angebaute Wohnhaus. Dies konnte von den eingesetzten Feuerwehren verhindert werden. Der 71-jährige Bewohner wurde von seinem Hund, der wegen des Feuers anschlug, geweckt und konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen. Entgegen einer Meldung, dass neun Schafe, die in einem angebauten Stall unterbracht waren, Opfer des Feuers wurden, konnten diese gerettet werden.
Die Brandursache steht noch nicht fest. Der Kriminaldauerdienst der KPI Hof hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bei den Bergungsarbeiten erlitt ein Mann eine leichte Rauchvergiftung und wurde vorsorglich in das Krankenhaus Marktredwitz eingeliefert.
Der durch den Brand entstandene Schaden an dem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen wird auf über 200.000 Euro geschätzt. Zur Brandbekämpfung waren unter der Leitung des Kreisbrandrates 14 Feuerwehren mit weit über 100 Einsatzkräften eingesetzt.
| Bilder vom 15.10.2009 | ||||






